First-Class-Sessel der Swissair

Safety First und trotzdem First Class

Problem und Anspruch

Swissair verbesserte die First-Class-Qualität auf allen Langstreckenflügen. Dazu gehörte als zentrales Problem der Sitzkomfort. Die innenarchitektonische Lösung musste als Herausforderung zwei Tatsachen berücksichtigen: einerseits die zur Konvention erstarrten Sitzvorstellungen und anderseits die Dichte der absolut vorrangigen Sicherheitsvorschriften.

Idee und Lösung

Die gestalterische Antwort ging aus von den Komfortbedürfnissen vielfliegender Geschäftsleute und formulierte als Ziel einen bequemen, multifunktionalen Sitz.

Die Idee griff zurück auf das klassisch-moderne Design Le Corbusiers, Mies van der Rohes und C. und R. Eames.
Es entstand nicht einfach ein neuer Sessel, sondern ein Komfort-Essemble aus Fauteuil, Hocker und Sideboard. Der Fauteil dient dem Entspannen, Arbeiten und dem ebenso bequemen Schlafen; zu diesem Zweck fährt die Rückenlehne in einer sanften Rundbewegung in Fussrichtung aus und belästigt keinen hinten sitzenden Passagier. Der Hocker ist verwendbar als Fussstütze, Aktenablage oder als Plaudersitz für Mitreisende. 

Das Sideboard nimmt die leicht auswechselbare Technik auf samt Telefon, Notebook-Anschluss und Kopfhörer und die individuell verstellbare Lampe. Der grösste fliegende First-Class-Tisch bietet Platz für Speisen, Getränke und Lesestoff. 
 

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Dokumentation