1. Preis, Wettbewerb Glarnerstrasse
Siebnen GL
Verschiedenartigkeit als Gemeinsamkeit
Problem und Anspruch
Auf vier Grundstücken an der Glarnerstrasse in Siebnen sollen Neubauten die bestehenden Wohn- und Geschäftshäuser ersetzen. Die Bestandesbauten stammen aus unterschiedlichen Zeiten und weisen verschiedene architektonische Sprachen auf.
Einerseits muss das historische Bild zur Glarnerstrasse hin gewahrt werden, andererseits muss mit den neuen Volumen eine Verbindung zu den südlich benachbarten grossmassstäblichen Mehrfamilienhäusern hergestellt werden.
Idee und Lösung
Es entstehen fünf separat funktionierende Gebäude. Für die Wahrnehmung des Gebäudekomplexes als gewachsene Struktur sorgt ihre unterschiedliche signifikanten architektonischen Gestaltung.
Jedem Gebäude wird ein eigenes Giebeldach mit eigener Neigung zugeordnet. Jede Fassade verfügt über eine eigene Gestaltung, Sprache, Materialität und Ausstrahlung.
So reiht sich eine konventionell verputzte Fassade an eine vorgefertigte, gefärbte Betonelementen oder an eine Holzverschalung an. Die ‘Buntheit’ der Gesamtwirkung ist präzise mit den sich im Ortskern befindenden Farben, Texturen und Oberflächen abgestimmt.
Die Adressbildung mit fünf einzelnen Eingängen unterstützt den dörflichen, kleinteiligen Charakter. Im Erdgeschoss können die wenigen Räume, die nach Norden ausgerichtet sind, sowohl zusätzlich zu den Wohnungen als Büroräume, wie auch fremd (z.B. Praxis) vermietet werden.
Die Wohnungen verfügen über einen offenen, fliessenden Raumplot und bieten moderne, attraktive zusammengeschaltete Wohn- und Esszonen an, welche sich nach Süden zu einer grosszügigen Loggia öffnen.
Ansicht Nord
Ansicht Süd
Grundriss Erdgeschoss
Grundriss 1. Obergeschoss
Grundriss 2. Obergeschoss
Grundriss 3. Obergeschoss
Grundriss 4. Obergeschoss
Dachaufsicht