Neubau Mehrfamilienhaus Ritterhausstrasse
Uerikon ZH

Mit adäquater Rücksichtnahme zur positiven Gesamtwirkung

Problem und Anspruch 

Die seinerzeitig angrenzenden Bauten der Wohnzone entsprachen in ihrer Körnung und Massstäblichkeit den Bauten der Kernzone. Im Laufe der Jahre erfolgte ein quantitativer Massstabssprung. Es gilt eine vermittelnde Bebauung dazwischen zu entwickeln.

Ein schlüssiges Konzept soll gefunden werden, das Rücksicht auf die Bauten des historischen Weilers und die gewerblichen Gebäude am Gerbereiweg in Uerikon nimmt.

 

Idee und Lösung

Ein eigenständiges und zeitgerechtes Projekt mit hoher Wohnqualität entsteht.

Das Mehrfamilienhaus mit zwei Zugängen/Treppenhäusern spricht eine klare, reduzierte Architektursprache.

Die Materialisierung des Daches und der Fassade nimmt die Beschaffenheit der umliegenden Dächer auf.

Die Anordnung der Lochfassade ist in verschiedene, gut proportionierte Teilbereiche aufgeteilt.

Durch den Zusammenbau ergibt sich eine weite mäanderartige Grundrissfläche, die mittels geneigter Schrägdächer eine Grossform definiert - scheinbar zufällig, gleichzeitig selbstverständlich. 

Mit dieser Selbstverständlichkeit und einer guten Distanz gliedert sich der Baukörper in das Ortsbild ein. Er nimmt sich in der Höhe bewusst zurück, zollt den historischen Gebäuden Respekt und führt die bestehende Textur des Weilers in kreativer Sprache fort. Die Geschichte bleibt ablesbar.

Das natürliche Gelände wird geringfügig verändert. Dabei werden die Freiflächen gärtnerisch so gestaltet, dass sie eine gute Verbindung mit dem naturnahen Charakter der Umgebung eingehen.

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