Neubau Bank- und Bürogebäude Julius Bär & Co. AG, Münzplatz 3
Zürich

Profil und Respekt

Problem und Anspruch

Das neue Bank- und Bürogebäude musste auf eine geschichtlich und städtebaulich komplexe Umgebung im Stadtzentrum antworten. Die gotische Augustinerkirche, die kleinzellige Altstadt, die Häuserreihen aus der Gründerzeit an der Bahnhofstrasse und der erste Neubau der Bank bilden eine Schnittstelle verschiedener Epochen und Bauweisen. An dieser sensiblen Lage brauchte der Neubau eine Gestalt, die einerseits eigenes Profil und andererseits Verständnis für die Umgebung zeigt.

Idee und Lösung

Diesem Anspruch trägt die Verbindung von geschlossenen Betonmauer-flächen mit streng rhythmisiertem Fugenschnitt und vorspringenden Fensterzonen aus Metall und Glas kontrastreich Rechnung.
 

Die erkerartigen Elemente reagieren mit ihrem Raster kreativ auf die Formensprache der jüngeren und älteren Bauten. Der Baukörper dialogisiert spannungsvoll mit seiner Umgebung: mit einer vorspringenden Ecke weist er auf die Bahnhofstrasse, respektiert mit einem Rücksprung die Augustinerkirche, wendet sich mit einem intimen Hof der Altstadt zu und schliesst sich mit seinem Material dem ersten Neubau an.

 

mehr

Dokumentation

Situation

Situation